Batterie Management System

Batterie
Management
System | BMS

Das schlagende Herz unserer Batterien. Das Aliant Pegasus BMS ist das Ergebnis jahrelanger Forschungs- und Entwicklungsarbeit mit dem Ziel, ein äußerst effizientes und anpassungsfähiges Managementsystem zu entwickeln.

battery management system aliant pegasus

Merkmale des Aliant Pegasus

Echtzeitüberwachung

Echtzeitüberwachung von Zellspannung, Strom und Temperatur.

Sicherheit

Vorausschauende Algorithmen zum Schutz vor kritischen Zuständen (Überladung, Unterladung, Überhitzung).

Zellenverwaltung

Unterstützt bis zu 16 Zellen mit einer Kapazität von 20 bis 2.400 Ah. Die Architektur ist bis zu 800 V Gleichstrom skalierbar.

Benutzerdefinierte Parameter

Individuelle Zuordnung für jedes Batteriemodell, zugeschnitten auf die spezifischen Anforderungen des jeweiligen Projekts.

Fernunterstützung

Möglichkeit zur Fernüberwachung und zum Fernsupport.

Wozu dient das BMS?

Das Batteriemanagementsystem (BMS) ist ein hochentwickeltes elektronisches System, das dazu dient, jede einzelne Zelle einer Batterie zu überwachen, zu steuern und zu schützen.
Das BMS spielt eine entscheidende Rolle in Lithium-Ionen-Akkus, da es die Betriebssicherheit gewährleistet, für maximale Effizienz sorgt und die Lebensdauer der Akkus verlängert.

Der Mehrwert eines proprietären BMS

Die Entscheidung für ein proprietäres BMS wie das von Aliant entwickelte bedeutet, Zugang zu einem einzigartigen Maß an Individualisierung und Kontrolle zu erhalten, das Standardlösungen nicht bieten können. Jeder Parameter – von Nutzungsschwellenwerten bis hin zu Ladekurven – kann auf die spezifischen Anforderungen des Kunden oder der Anwendung zugeschnitten werden. Dank fortschrittlicher Überwachung lassen sich detaillierte Daten zu den meisten internen Komponenten der Batterie erfassen, was eine vorausschauende Diagnose und Wartungsplanung ermöglicht. CAN-Kommunikation und verschlüsselte Datenübertragung gewährleisten Informationssicherheit und Kompatibilität mit nahezu allen Maschinensteuerungen. Durch die Ergänzung um das Athena-Datenübertragungsmodul wird zudem eine regelmäßige Protokollierung des Batterieverhaltens möglich, was eine noch vielseitigere und reaktionsschnellere Lösung bietet.

Zellenausgleich

Unter Zellausgleich versteht man den Vorgang, bei dem der Ladezustand (SoC) aller Zellen einer Batterie angeglichen wird. Dies ist unerlässlich, da sich die Zellen im Laufe des Betriebs und der Lade- und Entladezyklen hinsichtlich ihrer chemischen Eigenschaften, ihres Innenwiderstands oder aufgrund geringfügiger Fertigungsfehler voneinander unterscheiden können. Ohne Ausgleich können einige Zellen die maximale oder minimale Spannungsgrenze vor anderen erreichen, was zu einer Verringerung der nutzbaren Kapazität, vorzeitiger Alterung oder Sicherheitsrisiken führen kann.

Warum das Ausbalancieren wichtig ist

Verhindert das Überladen oder die Tiefentladung einzelner Zellen – Stellt sicher, dass der Akku stets unter optimalen Bedingungen betrieben wird – Maximiert die Lebensdauer und Leistung des Akkupacks

Passiver Ausgleich

Der passive Ausgleich besteht darin, die überschüssige Energie der am stärksten geladenen Zellen über Bypass-Widerstände abzuleiten. Wenn eine Zelle einen bestimmten Spannungsschwellenwert überschreitet, aktiviert das BMS den Ausgleichskreis, der die Energie in Wärme umwandelt und so nach und nach alle Zellen auf nahezu gleiche Spannungswerte bringt. Diese Lösung ist einfach, zuverlässig und daher die am häufigsten verwendete.

Aktiver Ausgleich

Beim aktiven Ausgleich wird überschüssige Energie über spezielle elektronische Schaltungen (DC/DC-Wandler, Kondensatoren oder Induktivitäten) von den stärker geladenen Zellen zu den schwächer geladenen übertragen. Diese Methode wird in bestimmten Anwendungen eingesetzt, um Verluste zu minimieren; sie erfordert jedoch eine anspruchsvollere und komplexere Architektur, die sich nur schwer optimieren lässt.

Langfristige Vorteile des Ausgleichs

Bei Batterien ist eine gleichbleibende Leistung über einen langen Zeitraum entscheidend. Regelmäßiges und präzises Zellausgleichen trägt dazu bei, die Nennkapazität der Batterie auch nach vielen Ladezyklen nahe am ursprünglichen Wert zu halten. Das bedeutet, dass sich Anwender auf eine vorhersehbare Laufzeit und maximale Systemeffizienz verlassen können. Darüber hinaus verringert der Ausgleich lokale Leistungsabfälle und die Bildung thermischer Hotspots, die zu den Hauptursachen für vorzeitige Ausfälle zählen. In der Praxis ist eine gut ausgeglichene Batterie zuverlässiger, sicherer und erfordert weniger außerplanmäßige Wartungsarbeiten, wodurch die Betriebskosten über den gesamten Lebenszyklus hinweg optimiert werden.

Confronto funzionamento bilanciamento attivo e passivo